Inauguration des Forschungsschwerpunktes FSP 101 "Atlas"

Um wissenschaftlich besonders herausragende Projekte auszuzeichnen wurden mit der jüngsten Förderperiode (von 2006 bis 2009) in den Bereichen „Struktur und Wechselwirkung fundamentaler Teilchen“ und „Hadronen- und Kernphysik“ neue Förderinstrumente „BMBF - Forschungsschwerpunkte“ ausgeschrieben, die in Umfang und wissenschaftlicher Bedeutung den transregionalen Sonderforschungsbereichen der DFG nachempfunden sind.

Ausdrückliches Ziel dieser FSP-Förderung ist die Bildung von Forschungsnetzwerken, die Ausnutzung von Synergien, die Förderung hoher wissenschaftlicher Exzellenz und Stärkung der internationalen Sichtbarkeit. Die Koordinierung der BMBF-FSP wird von einem Sprecher übernommen.

Mit ATLAS, CMS und ALICE wurden im Juli 2006 die ersten drei BMBF-FSP für Forschungsgruppen eingerichtet, die sich an den großen Experimenten am Large Hadron Collider (LHC) des CERN beteiligen: FSP 101 (ATLAS), FSP 102 (CMS), FSP 201 (ALICE). Diese drei Forschungsschwerpunkte werden in den kommenden drei Jahren insgesamt mit über 32 Mio. € vom Bund gefördert. Neben diesen grossen Forschungsnetzwerken foerdert das BMBF auch eine substanzielle deutsche Mitarbeit am LHCb Experiment.

Am 2. Februar 2007 fand im Wissenschaftszentrum Bonn ein erstes gemeinsames Symposium aller drei BMBF-FSP statt. Die Universität Mainz war dabei durch den Präsidenten, Prof. Dr. J. Michaelis, sowie mehrere beteiligte Professoren und Wissenschaftler vertreten.